Spezialsprechstunde
Wofür ist die Spezialsprechstunde gedacht?
Die Spezialsprechstunde dient der ersten diagnostischen Einschätzung und der Klärung, welches weitere Vorgehen sinnvoll ist. Sie richtet sich an Patientinnen und Patienten, die noch nicht sicher sind, ob eine Psychotherapie notwendig oder die passende Behandlungsform ist.
In diesem Rahmen können auch erste therapeutische Empfehlungen ausgesprochen werden.
Kurzer, klarer Fokus
Der Schwerpunkt der Spezialsprechstunde liegt auf:
- einer ersten Einschätzung der aktuellen psychischen Belastung,
- der diagnostischen Einordnung der Symptome,
- der Klärung des weiteren Vorgehens,
- der Orientierung über mögliche Behandlungswege.
Die Spezialsprechstunde ist bewusst kurzfristig und fokussiert angelegt und dient der Orientierung, nicht der langfristigen Behandlung.
Abgrenzung zur Psychotherapie
Die Spezialsprechstunde ist keine Psychotherapie. Der Unterschied liegt insbesondere in:
- kurzer diagnostischer Klärung,
- Orientierung und Einschätzung,
- Entscheidungshilfe für das weitere Vorgehen,
- Psychotherapie (z. B. Einzel- oder Gruppentherapie):
- langfristige Behandlung psychischer Erkrankungen,
- regelmäßige therapeutische Sitzungen,
- aktive Veränderungsarbeit an Symptomen und Mustern.
Im Anschluss an die Spezialsprechstunde kann – falls sinnvoll – eine weiterführende Therapie empfohlen werden.
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