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Gruppen­therapie

Gruppen­therapie

Vorteile der Gruppen­therapie

Die Gruppentherapie bietet die Möglichkeit, psychische Belastungen gemeinsam mit anderen Betroffenen zu bearbeiten. Viele Patientinnen und Patienten erleben den Austausch in der Gruppe als unterstützend und entlastend. Oft hilft bereits die Erfahrung, mit den eigenen Schwierigkeiten nicht allein zu sein.

Typische Vorteile der Gruppentherapie sind:

  • Austausch mit anderen Betroffenen,
  • neue Perspektiven auf die eigene Situation,
  • gegenseitige Unterstützung,
  • Stärkung sozialer Kompetenzen,
  • Lernen aus den Erfahrungen anderer,
  • Erproben neuer Verhaltensweisen in einem geschützten Rahmen.

Für wen ist die Gruppen­therapie geeignet?

Die Gruppentherapie richtet sich in unserer Praxis in Ludwigshafen am Rhein insbesondere an gesetzlich Versicherte (GKV), für die aktuell keine Einzeltherapie angeboten werden kann.

Sie kann unter anderem sinnvoll sein bei:

  • Depressionen,
  • Angststörungen,
  • sozialen Unsicherheiten,
  • Belastungs- und Lebenskrisen,
  • Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich.

Auch privatversicherte Patientinnen und Patienten (PKV) können nach Absprache an einer Gruppentherapie teilnehmen, wenn sie dieses Behandlungsformat bevorzugen oder ergänzend nutzen möchten.

Gruppentherapie mit mehreren Personen in einem hellen Therapieraum

Ablauf der Gruppentherapie

Die Gruppentherapie findet in einem festen und geschützten Rahmen mit einer kleinen, konstanten Gruppe statt. Der Ablauf umfasst in der Regel folgende Schritte:

  1. 1. Vorgespräch und Erstkontakt

    In einem persönlichen Vorgespräch klären wir Ihre aktuelle Situation, Ihre Beschwerden und ob die Gruppentherapie für Sie geeignet ist.

  2. 2. Einstieg in die Gruppe

    Nach dem Vorgespräch beginnt die Teilnahme an einer festen Gruppe, die sich zu regelmäßigen Terminen trifft.

  3. 3. Therapeutisch angeleitete Sitzungen

    Die Sitzungen werden von Therapeutinnen und Therapeuten strukturiert begleitet und moderiert. Dabei werden persönliche Themen, aktuelle Belastungen und zwischenmenschliche Erfahrungen gemeinsam bearbeitet.

  4. 4. Gemeinsamer Entwicklungsprozess

    Im Verlauf entsteht ein kontinuierlicher Austausch- und Lernprozess. Rückmeldungen aus der Gruppe können dabei helfen, eigene Verhaltensmuster besser zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Unterschiede zur Einzeltherapie

Gruppen- und Einzeltherapie unterscheiden sich vor allem durch den therapeutischen Rahmen.

Gruppen­therapie

  • Austausch mit mehreren Patientinnen und Patienten,
  • Fokus auf zwischenmenschliche Prozesse,
  • Lernen durch Rückmeldungen und Erfahrungen anderer,
  • besonders geeignet bei sozialen und interaktionellen Themen.

Einzel­therapie

  • individuelle 1:1-Betreuung,
  • sehr persönliche Themen stehen im Mittelpunkt,
  • stärker auf die eigene Situation zugeschnittene therapeutische Arbeit.

Beide Behandlungsformen basieren auf der gleichen wissenschaftlich anerkannten Grundlage der Verhaltenstherapie. Welche Therapieform geeignet ist, hängt von der individuellen Situation, den Beschwerden und den persönlichen Therapiezielen ab.

Hinweis zur Kosten­übernahme

Die Gruppentherapie wird in der RJS Praxis für Psychotherapie insbesondere für gesetzlich Versicherte (GKV) angeboten. Privatversicherte Patientinnen und Patienten (PKV) können nach individueller Absprache ebenfalls teilnehmen.

Ob und in welchem Umfang die Kosten übernommen werden, richtet sich nach den jeweiligen Vertragsbedingungen der Krankenversicherung.

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