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Trauma­therapie

Trauma­therapie

Was ist eine Trauma­therapie?

Die Behandlung von Traumafolgestörungen ist ein zentraler Schwerpunkt der RJS Praxis für Psychotherapie in Ludwigshafen am Rhein. Eine Traumatherapie kann Menschen dabei unterstützen, belastende oder überwältigende Erfahrungen zu verarbeiten und wieder mehr Sicherheit, Stabilität und Lebensqualität zu entwickeln.

Nicht jedes belastende Erlebnis führt automatisch zu einer Traumafolgestörung. Manche Erfahrungen können jedoch langfristig nachwirken und sich unter anderem durch wiederkehrende Erinnerungen, Albträume, starke innere Anspannung, Ängste oder Vermeidungsverhalten bemerkbar machen. Auch emotionale Taubheit, Schlafprobleme und Konzentrationsschwierigkeiten können auftreten.

Mögliche Auslöser trauma­tischer Belastungen

Typische Auslöser können sein:

  • belastende oder überwältigende Lebensereignisse,
  • Unfälle oder Gewalterfahrungen,
  • emotionale oder körperliche Grenzverletzungen,
  • Verluste und schwere Krisenerlebnisse,
  • medizinische Eingriffe oder lebensbedrohliche Situationen,
  • wiederholte belastende Erfahrungen in der Kindheit oder im Erwachsenenalter.

Wie ein Erlebnis verarbeitet wird, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Entscheidend ist nicht allein das Ereignis selbst, sondern auch, wie stark sich die betroffene Person ausgeliefert, hilflos oder bedroht erlebt hat.

Methoden der Trauma­therapie

Die Behandlung wird individuell an Ihre Beschwerden, Ihre persönliche Situation und Ihre Belastbarkeit angepasst. Dabei arbeiten wir unter anderem mit:

  • stabilisierenden Verfahren,
  • kognitiver Verhaltenstherapie,
  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing),
  • ressourcenorientierten Methoden,
  • Techniken zur Regulation von Anspannung und starken Gefühlen.

Bei EMDR werden belastende Erinnerungen mithilfe einer gezielten beidseitigen Stimulation bearbeitet, beispielsweise durch geführte Augenbewegungen. Dadurch kann das Gehirn dabei unterstützt werden, bislang unzureichend verarbeitete Erinnerungen neu einzuordnen.

Sicher­heit und Stabili­tät als Grundlage

Eine Traumatherapie bedeutet nicht, dass belastende Erlebnisse sofort ausführlich besprochen oder erneut durchlebt werden müssen. Zu Beginn stehen häufig die Stabilisierung, der Aufbau von Sicherheit und der Umgang mit belastenden Symptomen im Vordergrund.

Erst wenn ausreichend innere Stabilität vorhanden ist, kann eine behutsame Verarbeitung traumatischer Erinnerungen erfolgen. Das Vorgehen wird gemeinsam besprochen und an Ihr individuelles Tempo angepasst.

Familie sitzt gemeinsam beim Abendessen am Tisch

Ziel der Traumatherapie ist es, belastende Erinnerungen besser zu verarbeiten, Symptome zu reduzieren und die eigenen Ressourcen zu stärken. So kann es gelingen, im Alltag wieder mehr Selbstbestimmung, Sicherheit und Zuversicht zu erleben.